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Hairspray



Hairspray

Von Musicalbühne auf die Kinoleinwand – dieser Schritt gelang „Hairspray“ durch Regisseur Adam Shankmann im Jahr 2007, der sich auch für die Musik verantwortlich zeigt. Eine hochkarätige Besetzung, John Travolta, erstmals in weiblicher Rolle als Edna Turnblad und Christopher Walken als deren Ehemann Wilbur überzeugen ebenso wie Nikki Blonsky, die deren übergewichtige Tochter Tracy verkörpert. Tracy ist ebenso wie ihre Freundin Penny Pingleton, dargestellt von Amanda Bynes, ein großer Fan der Corny Collins Show, die im Jahre 1962 im Lokalfernsehens von Baltimore läuft.

Tracy sieht ihre große Chance gekommen, als Corny Collins zum Casting aufruft und bewirbt sich gegen den Willen ihrer Eltern als Tänzerin. Doch Sender-Managerin Velma vonTussel, dargestellt von Michelle Pfeiffer, berücksichtigt Tracy nicht bei der Rollenvergabe. Das Schicksal meint es dennoch gut mit ihr zu meinen – bei einer Schulparty entdeckt Corny sie und erkennt sofort ihr Talent. Collins ist trotz Tracys Leibesfülle begeistert von ihrem Tanz und bietet ihr die Möglichkeit, in seiner Show, neben dem Hauptdarsteller Link Larkin, der von Zac Efron verkörpert wird, aufzutreten. Schnell überzeugt Tracy auch das Publikum mit ihrem extravaganten Tanzstil und Können. Und ruft damit Velma von Tussel auf den Plan, die die Beliebtheit ihrer Tochter Amber (Brittany Snow) gefährdet sieht.

Als Tracy sich dann auch noch Ambers Freund Link Larkin heran macht, bricht ein regelrechter Krieg aus. Zu den Klängen von frechem Pop, gefühlvollem Latin, ausdrucksvollem Jazz und rührigen Gospel tanzen sich die Darsteller mehr und mehr in Hochform, während Amber um den Titel der „Miss Teenage Hairspray“ bangt und Tracy für die Rechte der Schwarzen eintritt. Diese durften damals noch ausschließlich am „Negro Day“ in der Show mitwirken, zeigten sich jedoch in emotionsgeladenen Straßentänzen von ihrer absolut musikalischsten Seite.

„Hairspray“ räumt mittels energiegeladener Rhythmen und Tänzen nicht nur auf mit dem althergebrachten Schönheitswahn, sondern tritt ebenso tänzerisch gegen die Rassendiskriminierung an. John Travolta legt trotz dem Fatbag-Kostüm immer wieder tänzerische Glanzleistungen hin. Auch Michelle Pfeiffer überzeugt insbesondere mit ihrem ausdrucksstarkem Auftritt als fiese Chefin und Mutter auf tänzerische Weise.

„Hairspray“ ist zudem einer der wenigen Filme, die bereits vor Veröffentlichung schon mit Auszeichnungen bedacht wurde. Seit dem Herbst 2007 präsentiert er sich dem Publikum auch in der deutschen Fassung als ebenso fröhlich-leichter wie hervorragend choreographierter Tanzfilm der Spitzenklasse.


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